Wir brauchen eine auskömmliche Finanzierung der Migrationsarbeit

+++Anlässlich der aktuellen Situation fordert die AWO Sachsen die Aufstockung der finanziellen Mittel für die Beratungsstellen und Einrichtungen der Migrationsarbeit+++

Eine Beraterin der AWO hilft einer Frau mit Kind beim Ausfüllen eines Formulars im Zimmer eines

In den kommenden Wochen und Monaten ist mit einem großen Flüchtlingsstrom aus der Ukraine zu rechnen. Die Arbeiterwohlfahrt bereitet sich in ihren sachsenweit 45 Migrationsfachdiensten, Beratungsstellen und Einrichtungen unterschiedlicher Wohnformen darauf vor, die geflüchteten Menschen in Sachsen willkommen zu heißen. Die politischen Rahmenbedingungen in der Migrationsarbeit hinken der Realität jedoch erheblich hinterher.

„Auch ohne die zu erwartende Aufnahme einer größeren Anzahl von Flüchtlingen ist die Finanzierung in der Migrationssozialarbeit rückläufig und die Mitarbeitenden in Einrichtungen sind einer hohen Belastung ausgesetzt“, fasst die Landesvorsitzende Marit Weihnert die Situation zusammen und fährt fort: „Die aktuelle Situation erfordert aber noch einmal ganz andere Ressourcen. Wir brauchen jetzt die finanzielle Sicherheit, um uns personell und organisatorisch auf die Flüchtlinge aus der Ukraine bestmöglich vorzubereiten.“

Als AWO Sachsen fordern wir die Landes- und Bundesregierung auf, die Arbeit in der Migrationssozialarbeit und Einrichtungen der Migration zügig auf eine sichere finanzielle Basis zu stellen. „Wir wollen alles dafür tun, den geflüchteten Menschen aus der Ukraine zu helfen“ bekräftigt Margit Weihnert. Die Politik muss hier mit einem klaren Signal vorangehen.

Kontakt: Ilko Keßler, Fachbereichsleitung Migration/Flucht/Inklusion, Tel.: 0351 84704 – 552, E-Mail: ilko.kessler@awo-sachsen.de

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