Unter dem Motto "Der Mensch hinter den Schulden" erzählen fünf Menschen Ihre Geschichte

Aktionswoche Schuldnerberatung – Was ist Deine Geschichte?

Wir möchten zeigen, dass „Schulden haben“ kein Problem von bildungsfernen und sozial benachteiligten Schichten ist, sondern sich quer durch alle Gesellschaftsschichten zieht.

Das Kampagnenbild zur diesjährigen Aktionswoche Schuldnerberatung

Warum rutschen Menschen in die Schulden? Oft erliegen Menschen dem Vorurteil, Verschuldung käme zustande, weil Leute nicht mit Geld umgehen könnten oder einfach aus der „Unterschicht“ kommen. Dem ist nicht so – Schulden sind ein Problem, von der alle Gesellschaftsschichten betroffen sind. Durch Corona ist das noch einmal besonders deutlich zu Tage getreten. Viele sind einfach in die Schuldenfalle gestürzt, weil sie völlig unvermutet in die Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit gerieten oder selbstständig waren und die monatelange Zeit des Lockdown nicht überbrücken konnten. Aber auch ohne Corona genügen oftmals ganz „normale“ Dinge wie ein Hausbau, eine Scheidung oder eine plötzlich notwendige hohe finanzielle Ausgabe, um in die Schuldenfalle zu rutschen. Mit unseren Geschichten wollen wir zeigen, dass es jeden treffen kann – und das alle Menschen ein Recht auf Hilfe und eine Schuldnerberatung haben.

Viele Menschen  in Sachsen haben Schulden und durch Corona sind es mehr geworden. Daher möchten wir als AWO noch einmal klar und deutlich sagen: Es gibt keinen Grund für Scham. Gehen Sie frühzeitig zu einer Schuldnerberatungsstelle der AWO.

Aktuell ist der Zugang zur Schuldnerberatung nur für bestimmte Zielgruppen möglich, wir fordern:

  • Das Recht auf Schuldnerberatung für ALLE unabhängig von Leistungsbezug und Einkommen!
  • Eine bedarfsgerechte Anzahl an Beratungsstellen für Sachsen.
  • Eine am Bedarf orientierte personelle und finanzielle Ausstattung der Beratungsstellen.

Ausführlicher können Sie relevante Forderungen im Papier der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Liga der Freien Wohlfahrtspflege nachlesen.

Fünf Menschen – Fünf Geschichten – aus unseren AWO Beratungsstellen in Sachsen

Frau R. aus Dresden: „Ich habe den Überblick über meine Ausgaben völlig verloren und war überfordert mit den Rückzahlungen“

Jetzige Lebenssituation: Ich lebe in einer gemütlichen 2-Raum-Wohnung mit meiner Katze, habe seit letztem Jahr eine Arbeit mit 30h/Woche und ziehe im nächsten Jahr mit meinem Freund zusammen. Nach Ende meiner Privatinsolvenz in ca. 3 Jahren dann auch Eheschließung. (Relativ) gesunde und aktive Lebensweise, auf einen guten Weg, wieder mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen.

Leben vor den Schulden/ Was führte dazu? Vollzeitanstellung, gemeinsame Wohnung, eigenes Auto. Für Führerschein Kredit und im Folgenden mehrere Kreditkartenverträge aufgenommen, weil das ohne großartige Überprüfung ging („bequem“). Dann wurde mein Arbeitgeber insolvent und ich geriet nach Burnout in eine lange Krankheitsphase. Depressionsbedingt entwickelte sich Kaufsucht: alles auf Kreditkarte und Rechnung. Nach Krankengeld folgte Arbeitslosengeld I, dann Hartz IV. Ich habe den Überblick über meine Ausgaben völlig verloren und war überfordert mit den Rückzahlungen und anschließenden Mahnbriefen und Post vom Gericht.

Wie habe ich die Schulden bewältigt? Eine Sozialarbeiterin in der Tagesklinik verwies mich an den  Sozialpsychiatrischen Dienst, darüber kam ich zur AWO. Ich musste mir eingestehen, selbst aktiv Hilfe zu suchen, um eine Perspektive für den Schuldenabbau zu schaffen. Anfangs gelang es mir noch, meine Mietschulden (aus Wohnungsübergabe) selbst in Raten abzuzahlen. Mit allen weiteren Schulden geriet ich in die Überforderung und wandte mich an die AWO.

Wo konnte die AWO helfen? Die AWO „übersetzte“ die Post von amtlichen Briefen und Mahnschreiben […]. Mein Schuldnerberater nahm mir auch etwas die Verunsicherung hinsichtlich meiner Überforderung und wie es mit dem „Schuldenberg“ weitergehen soll. So stellten wir bspw. eine Liste mit allen Forderungen auf und ich teilte meinen Gläubigern meine Zahlungsunfähigkeit mit. Letztendlich fiel die Entscheidung für eine Privatinsolvenz und gemeinsam bereiteten mein Berater und ich deren Antragstellung vor.

Wo wünsche ich mir mehr Unterstützung zur besseren Situationsbewältigung? Allgemeine Sensibilisierung für Finanzen und wie man mit sinkendem Einkommen einen Überblick über wichtige laufende Kosten schaffen kann (Haushaltsplan) […]. Zur Vermeidung von Schulden sage ich mir nun: Immer erst eine Baustelle abarbeiten, ehe ich eine neue aufmache und stets ein offener und ehrlicher Umgang mit den Finanzen. Sollte doch unerwartet eine finanzielle Problemstellung auftreten: Sofort Hilfe suchen und mit Sinn und Verstand handeln.

Zum vollständigen Brief von Frau R. aus Dresden

Frau S. aus dem Vogtland: „Als meine Mutter einen Schlaganfall erlitt, blieben die Kosten zum großen Teil an mir hängen.“

Im Jahr 2014 erlitt meine Mutter (zu dem Zeitpunkt 82 Jahre) einen plötzlichen Schlaganfall. Ich hatte mir gerade ein neues Auto gekauft (Finanzierung über 14.500 €). Meine Mutter blieb trotz langen Krankenhausaufenthalten ein Pflegefall. Das Krankenhaus meinte, dass ihr Zustand eine Pflege zu Hause nicht zulassen würde.  Die vorher schon bestehende Demenz wurde durch den Schlaganfall noch verstärkt.

Daraufhin war sie in einem Pflegeheim. Ich habe durch die zahlreichen Besuche festgestellt, dass sich ihr körperlicher Zustand langsam verbesserte, so dass ich der Überzeugung war, sie nach Hause holen zu können und sie selbst zu pflegen. Das war natürlich auch der große Wunsch meiner Mutter.

Dann ging es los: Die Pflegeheimkosten mussten gezahlt werden (ca. 700 €), die Miete ihrer Wohnung und ich habe nach wie vor ihren Hund versorgt (mit Tierarzt etc.). Die Kosten sind gewachsen. Ich habe zunächst nicht gewusst, wo ich welche Hilfen für meine Mutter erhalten kann. Ich nahm Kontakt zu einer Tagespflege sowie einem Pflegedienst auf, um die häusliche Versorgung zu sichern. Ich ging ja weiterhin Vollzeit arbeiten.

Als meine Mutter zu Hause war, habe ich alles unternommen, um ihren Zustand zu verbessern (Physiotherapie, Ergotherapie). Das wurde zwar alles über den Pflegedienst organisiert, musste aber bezahlt werden, da nur ein kleiner Teil übernommen wurde. Mein Eindruck war, dass die Krankenversicherung und Rentenversicherung meine Mutter nach dem Motto „Die ist eh schon zu alt“ schon abgeschrieben hat. Nach einer gewissen Zeit, als ich nicht mehr konnte, habe ich einen Teil der Betreuung abgegeben. Sie kam dann wieder in ein Pflegeheim.

Die Kosten aller Maßnahmen haben sich im Laufe der Zeit aufgestaut. Auch meinen Autokredit konnte ich nicht mehr bezahlen. Das Auto musste ich daraufhin schweren Herzens abgeben, da die Bank den Kredit gekündigt hat. Die Wohnung meiner Mutter musste ich komplett innerhalb knapp zweier Monate ausräumen. Dann kamen die nächsten Rechnungen: Container, Renovierung etc. Diese Kosten beliefen sich auf über 3.000 €. Mein Dispo bei meiner Bank war ausgeschöpft. Somit bin ich in den Schlamassel immer tiefer reingerutscht.

Somit musste ich mir Hilfe bei der Schuldnerberatung holen. Wir konnten gemeinsam schon viel erreichen. Die bereits bestehenden Pfändungen auf meinem Konto wurden zurückgenommen und ich zahle nun kleine, schaffbare, Raten von meiner eigenen Rente.

Meine große Bitte an die Politik sowie Hilfsorganisationen ist: Geben Sie den Angehörigen Adressen für Ansprechpartner in der gesamten Problematik (Vereine, Organisationen etc.), die sich mit den Anträgen etc. auskennen und den Betroffenen helfen können sowie auch die Konsequenzen ihres Handelns darlegen. Hier wurde ich oft im Regen stehen gelassen. Ich muss dazu sagen, dass ich 67 Jahre alt bin und ich mich im Internet nicht so genau auskenne, um dort die entsprechenden Hilfen und Anträge zu finden. Auch herrscht ein so großer emotionaler und psychischer Druck während so einer Zeit, dass die einfachsten Dinge einen völlig überfordern.

Ich habe über den gesamten Zeitraum 18 kg verloren.

Frau N. aus Dresden „Endlich frei und selbstständig nach langer Ehe, die Scheidung, Umzug mit meiner Tochter in eine neue Wohnung, Kosten ohne Ende…“

Es war noch warm, die Sonne stand goldig im Oktober. Die Entlassungspapiere in der Hand, nach 36 Jahren guter Arbeit. Wir müssen sparen, hieß es. Am Menschen sparen …mir fiel diese harte Tatsache entgegen. Meinen Heimweg ging ich wie auf Watte.

Erstmal zur Ruhe kommen, alles verarbeiten, aber Unruhe ergriff mich immer wieder bei dem Gang in die Bank, viele Gespräche, die Suche nach Lösungen für meine hohen Schulden von 30.000 Euro.

Wie kam es dazu? Es begann schleichend, eher gelassen: Jeder hat doch Schulden, der Dispositionskredit machte es mir einfach. Endlich frei und selbstständig nach langer Ehe, die Scheidung, Umzug mit meiner Tochter in eine neue Wohnung, Kosten ohne Ende, alles immer am Limit … Verdrängung.

Über Jahre verdrängte ich meine Schulden. Leben, verreisen, Restaurantbesuche, Konzerte, meiner Tochter alles bieten, meine Kaufsucht befriedigen. Es kamen viele Dinge zusammen, die andere auch tagtäglich taten. Ich verlor vollständig den Überblick über meine finanzielle Lage. Ich lebte von dem Geld der Bank, eigenes Geld war es schon lange nicht mehr. Durch einen Bekannten, er hatte auch sehr hohe Schulden, bekam ich den Hinweis, zu einer Schuldnerberatung zu gehen. Es war ein schwerer Schritt, weil man sich vollständig öffnen muss und nicht weiß, wovon man am nächsten Tag alles bezahlen soll, auch nicht kann, weil nichts vorhanden ist. Keine Ersparnisse – nichts.

Wie lebe ich jetzt? Arbeitssuchend und täglich rechnend, was ich einkaufen kann, es ist nur der tägliche Bedarf an Nahrung. Keine einfache Zeit, aber übersichtlich, endlich eine Kontrolle über mein Geld! Mein Konsumverhalten hat sich vollständig verändert und Schulden werde ich garantiert nicht mehr machen. Ich danke den Mitarbeitern der Schuldnerberatung, alles wurde mit Würde und Respekt bearbeitet und ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Ich rate jeden in dieser Situation, sich Hilfe zu holen, sich nicht zu schämen und sich der Schuld zu stellen.

Herr B. aus Zwickau: „Mit der Corona-Pandemie fiel mein Zuverdienst weg und ich war nicht in der Lage, die hohen Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen“

In DDR-Zeiten war ich Betriebsinhaber eines Privatbetriebes mit bis zu 26 Beschäftigten. Die Betriebsräume mietete ich von der Stadt an. Umfangreiche Bauleistungen an den Gewerbeobjekten finanzierte ich aus Eigenmitteln. Mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden mir Betriebsräume gekündigt und die Firma wurde entschädigungslos liquidiert. Die Auswirkungen sowohl finanziell als auch arbeitsrechtlich sind nur schwer zu beschreiben. Eine neue Lösung musste her.

Ich nahm Kontakt mit bayrischen Geschäftsleuten auf und entwickelte neue Ideen. Ein Techniker aus dem Bergbaubereich stellte mir eine noch nicht so bekannte Technologie vor. Es handelte sich um die Fertigung von Bausteinen aus Zement und Braunkohlenstaub, wobei dieser Werkstoff absolut wasserdicht sein sollte. Insbesondere im Bereich Cottbus und Spreewald, wo das Grundwasser sehr hoch steht, könnte der Baustoff ein Garant für wasserdichte Keller sein. Ich nahm Kontakt mit der technischen Universität in Cottbus auf und konnte einen Professor für das Projekt begeistern. Es folgten erste Versuche und Keller einiger Neubauhäuser wurden aus diesem neuen Werkstoff gefertigt. Es kam zur Firmengründung. Für den Aufbau der Produktionsanlage wurden Kredite ausgereicht, für die ich mit einer Million DM bürgen musste. Es wurden sachkundige Mitarbeiter für die Fertigung des neuen Baustoffes eingestellt. Plötzlich weigerte sich das Kraftwerk, weiterhin den Braunkohlenstaub zu liefern. Somit musste auf Braunkohlenstaub aus anderen Bergbaubereichen ausgewichen werden, der nicht die identischen Eigenschaften des vorhergehenden Baustoffes besaß und Schwierigkeiten mit sich brachte. Um mit dem neuen Braunkohlenstaub einen wasserfesten Baustoff herstellen zu können, wären neue Entwicklungen erforderlich gewesen verbunden mit der Aufnahme weiterer Kredite, was mich veranlasste, aus dem Projekt auszusteigen. Zurückgeblieben ist die Bürgschaftsverpflichtung, die mich auch nach 20 Jahren noch belastet.

Mittlerweile befinde ich mich im Ruhestand und beziehe trotz eines arbeitsreichen Lebens eine relativ geringe Rente. Ich bin freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse und muss einen verhältnismäßig hohen Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag zahlen. Ich engagiere mich ehrenamtlich und gehe ferner einer Nebenbeschäftigung nach, um einerseits mein Wissen weiterzugeben und andererseits meine Rente aufzubessern. Mit der Corona-Pandemie fiel mein Zuverdienst weg und ich war nicht in der Lage, die hohen Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen. Eine Anpassung der Beiträge erfolgte erst nach Vorlage des Steuerbescheides, sodass ich trotz Einkommenseinbußen zunächst weiterhin die erhöhten Beiträge zu zahlen hatte und Schulden aufliefen. Verständnis und Hilfe seitens der Krankenkasse war Fehlanzeige; stattdessen versagte man mir die Leistungen! Eine einvernehmliche Lösung konnte ich nicht erreichen. Eine persönliche Vorsprache in der Krankenkasse blieb mir coronabedingt versagt. Am Telefon hatte ich stets einen anderen Ansprechpartner und erhielt die unterschiedlichsten Antworten. Die Krankenkasse übergab die Forderung dem Hauptzollamt, mit dem ich eine Ratenzahlungsvereinbarung abschloss. Die Einstellung der Leistungen wurde trotzdem nicht aufgehoben. Ich fühlte mich wie ein Hamster im Laufrad. Mehr Verständnis als die Krankenkasse für meine Lage zeigte die Gerichtsvollzieherin, die mich wegen der bestehenden Bürgschaft aufsuchte. Sie gab mir den Tipp, mich an eine staatlich anerkannte Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstelle zu wenden. Dank der Unterstützung und des Engagements der wirklich menschenfreundlichen Schuldnerberater*innen der Arbeiterwohlfahrt wurde das Ruhen der Leistungen der Krankenkasse aufgehoben und zur Regulierung meiner Schulden werde ich in Kürze ein Insolvenzverfahren beantragen.

Frau T. aus Dresden: „Ein nicht eingehaltenes Versprechen, eine Schwangerschaft, eine Pandemie“

Meine momentane Situation sieht so aus, dass ich gezwungen war die Insolvenz zu beantragen, da ich einfach die Raten für die Bank nicht mehr bezahlen konnte. Ich fühle mich ehrlich gesagt erleichtert, dass mir diese Option gegeben wurde, auch wenn sie für mich am Anfang das Gefühl eines Weltunterganges war. Ich fühlte mich als hätte ich versagt und natürlich war es mir unglaublich peinlich. Aber seit der Eröffnung sehe ich endlich Licht am Tunnel und kann aufatmen.

Das Leben vor den Schulden war völlig normal, ich ging arbeiten, achtete sehr auf die Finanzen, da ich es familiär schon kannte, wie es ist, in die Insolvenz zu müssen und wollte genau das niemals machen müssen. Umso schlimmer war es, als sich meine Situation dann so schnell änderte, dass mir nichts anderes übrig blieb.

Zu den Schulden führte schlussendlich meine Schwangerschaft und das Nicht-Einhalten meines damaligen Betriebes auf eine Festeinstellung. Das volle Gehalt weg fiel. Zum selben Zeitpunkt kam Corona, alle hamsterten sie was das Zeug hielt, so das nur noch die teureren Lebensmittel und Hygieneartikel zu kaufen waren, da musste man schnell an die Reserven.

Ich war schon über 2 Jahre im Betrieb und sollte nun endlich meine Festeinstellung bekommen, aber trotz des Versprechens kam diese nicht und ich wurde überraschend schwanger. Nachdem ich das meiner Chefin mitteilen musste, ließ sie meinen Vertrag einfach auslaufen.

Ich habe versucht, mich mit der Bank in Verbindung zu setzen, damit wir mit den Raten runter gehen können, aber es führte kein Weg hinein. Habe versucht zu sparen wo es ging, als ich aber die Miete nicht mehr zahlen konnte und der Strom zurück ging, nur damit ich meine Raten zahlen konnte, habe ich keinen anderen Ausweg mehr gesehen und bin zur Schuldnerberatung gegangen. Diese hat mir sehr geholfen, mein Berater hat mit mir alles analysiert und hat mit mir alles erarbeitet bis hin zum Insolvenzantrag und endlich konnte ich wieder ein bisschen aufatmen. Die Situation hat mich förmlich erdrückt.

Ehrlich gesagt hätte ich mir von der Bank mehr Bereitwilligkeit zur Situationslösung gewünscht, damit uns beiden geholfen ist. Nunja – nötig wäre meine Festeinstellung gewesen, nötig wäre es gewesen, dass die Menschen keine Hamstereinkäufe machen. Man kann nicht genau sagen was nötig gewesen wäre, um die Verschuldung zu vermeiden, denn ich war super eingestellt mit meinen Finanzen, habe alles durchgerechnet und genau abgewägt und dann kam eines aufs andere. Ein nicht eingehaltenes Versprechen, eine Schwangerschaft, eine Pandemie, alles Sachen die man nicht planen kann und schon sitzt man auf einem Berg von Schulden und weiß nicht mehr weiter.

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