Dresden 13. Februar 2026 – Hände reichen zur Menschenkette

Wir rufen dazu auf, am 13. Februar an der Menschenkette in Dresden teilzunehmen und sich für Frieden, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie einzusetzen.

Weiße Rosen am Gedenkstein der Synagoge in Dresden

Der 13. Februar ist der Tag, an dem wir der Zerstörung Dresdens vor 81 Jahren gedenken. Doch im Jahr 2026 ist dieses Gedenken längst keine rein rückblickende Geste mehr.

Dieser Tag erinnert daran, was Krieg in kürzester Zeit anrichtet – und wie zerbrechlich Frieden sein kann. Was viele lange für „Geschichte“ hielten, ist seit dem Krieg in der Ukraine wieder bedrückend nah: Krieg ist nicht weit weg, und sein weiterer Verlauf bleibt ungewiss. Frieden ist kein statischer Zustand, sondern ein zerbrechliches Gut, das wir jeden Tag aufs Neue schützen müssen.

Ein starkes Zeichen ist die Menschenkette, die mit mehreren tausend Menschen die Dresdner Altstadt umschließen soll. Vertreter des AWO Landesverbandes Sachsen, des AWO Kreisverbandes Dresden und unseres Unternehmensverbundes wollen gemeinsam mit Ihnen weiße Rosen am Gedenkstein der in der Reichspogromnacht 1938 zerstörten Semper-Synagoge niederlegen.

Die Erinnerung ist uns Mahnung, gemeinsam für die Grundfesten unserer Demokratie einzutreten und gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung. Für ein friedliches Miteinander in Vielfalt hier und in der Welt.

Informationen zu den stadtweit zahlreichen Veranstaltungen und Gedenkformaten unter: 13februar.dresden.de.

Treffpunkt AWO

17.45 Uhr           

Treffen am Gedenkstein an die in der Reichspogromnacht 1938 zerstörte
Semper-Synagoge (Kreuzung Hasenberg – Akademiestraße)
und Niederlegung weißer Rosen

18.00 Uhr          

Zusammenschluss der Menschenkette beim Geläut der Dresdner Kirchenglocken

Bitte nehmen Sie zahlreich an der Menschenkette teil!

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