Heute ist #DDT22

10 Jahre Deutscher Diversity-Tag! Und das Motto lautet „Let’s celebrate Diversity“

Heute findet zum 10. Mal der Deutsche Diversity-Tag statt! An diesem Tag wird mit vielen Aktionen ein Zeichen für Vielfalt in der Arbeitswelt gesetzt. Die AWO Landesfachstelle für Interkulturelle Öffnung und Diversität ist natürlich dabei!

Alle Menschen sollen ein selbstbestimmtes Leben führen und dabei sollte Vielfalt in der Arbeitswelt zelebriert werden! Wir haben zu diesem Anlass nachgedacht und möchten Euch mitnehmen: wir wollen bestimmte typische Sprüche gegen Diversity entkräften. Wenn es einen Spruch gibt, der dich beschäftigt und den du uns gerne mitteilen möchtest, dann sende uns eine E-Mail an landesfachstelleIKOED@awo-sachsen.de.


 

Inspirierend, wie Du dein Leben meisterst!

Durch solche Sätze werden Menschen mit Behinderung zur Projektionsfläche gemacht. Im Sinne von: „Wenn die das schaffen, können es alle schaffen!“ wird die Existenz von behinderten Menschen als Inspiration verklärt.

Individuelle Geschichten und Bedürfnisse verschwinden hinter dem pauschalen „dafür, dass du behindert bist, bist du aber (fast) normal“.

Du sprichst aber gut Deutsch!

Nicht selten passiert es, dass nicht-weiße Menschen für ihr gutes Deutsch gelobt werden, selbst wenn Deutsch ihre Muttersprache ist. Nach dem Motto, wer nicht weiß ist, kann nicht deutsch sein.

Was als Kompliment gemeint ist, impliziert aber: Du gehörst nicht dazu. Oder wann wurdest Du das letzte Mal für Dein gutes Deutsch gelobt?

Ich finde es ja toll, wenn Väter sich um ihre Kinder kümmern.

Frauen übernehmen noch immer einen Großteil der unbezahlten Sorgearbeit. Was von Frauen selbstverständlich erwartet wird und oft nicht mal als Arbeit benannt wird, ist dann auch noch hinderlich für den Job.

Männer hingegen werden ausführlich dafür gelobt, wenn sie sich um ihre Kinder kümmern: „Toll, dass er Elternzeit nimmt und habt ihr gehört, backen kann er auch noch…“

Warum bist Du eigentlich heterosexuell geworden?

Wurdest Du das schon mal gefragt? Wahrscheinlich nicht. Homosexuelle Menschen hingegen müssen Fragen zu ihrer Sexualität über sich ergehen lassen. Das ist nicht nur grenzüberschreitend, sondern transportiert auch die Vorstellung, dass Homosexualität nicht normal ist und deswegen erklärt werden muss.

Ebenso verbirgt sich hinter der Frage die Annahme, dass sich Menschen ihre Sexualität aussuchen können.

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